top of page

Welcome 2026

  • Autorenbild: Evelyn Bierbach
    Evelyn Bierbach
  • 1. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

2026. Ein neues Jahr. Eine neue Gelegenheit da und dort auf „Reset“ zu drücken, zu schauen, was es wirklich braucht oder was losgelassen werden kann. Es soll sich gut anfühlen, im neuen Jahr, vielleicht besser als im letzten. Menschen nehmen sich dann Dinge vor, sind voller Impulse, sich oder die Welt zum Besseren zu verändern. Und das ist gut so. Es ist eine Triebfeder für Entwicklung, Fortschritt, Innovation, Selbstfürsorge oder Verbundenheit.

Deswegen nehmen wir uns vor, uns auf Gutes, Hilfreiches, Gesünderes zu fokussieren. „Dieses Jahr stehe ich etwas eher auf und meditiere oder mache Yoga.“. Die Macht der alten Gewohnheiten findet das allerdings gar nicht so gut, will sich dann oft wieder vordrängeln. "Noch ein viertel Stündchen länger schlafen, es ist grad so gemütlich….". Ist ja auch klar, das was wir immer so gemacht haben, was wir kennen, ist für unser Nervensystem die geringere Energieanstrengung. Veränderung kostet erst einmal Energie. Aber vielleicht ist es gar nicht die große Anstrengung sondern das kleine, feine aber regelmäßige, wache Spüren. Was machen die Dinge, die ich mache mit mir? Wie reagiert mein Körper - verspannt er, wird’s mir eng ums Herz oder fühlt es sich weit und frei an? Wie geht es mir, wenn ich mich noch dreimal umdrehe? Wie geht es mir, wenn ich aufstehe und mich bewege?.... Ich nehme mir vor, wach zu spüren. Spüren. Fühlen. Reflektieren. Und auch mal alle viere sein lassen und einfach Sein.


Heute, am 1. Januar sind wir der Saale entlang gewandert. Bei ordentlich Wind und Kälte. Kurz war der Impuls da: "Bei dem Wetter nur ganz, ganz kurz!". Dann wurde es doch etwas länger. Zum Glück. Wind und Wetter haben mich mit mir selbst verbunden. Die raue Natur spüren, lebendig sein. Weit und frei. Das will ich wieder öfter in 2026. Staunen ob der Wunder der mäandernden Flussläufe, der mächtigen Wurzeln, der über Jahrmillionen gewachsenen Landschaftsformationen. Staunen über die wundervollen Eiskristall-Formen auf den Gräsern und über Eichen, die im Winter durch die Blätterleere ihre knorrigen Äste einmal mehr zeigen. Und dann innehalten, einen heißen Tee trinken und tief durchatmen.

Vielleicht wird mein Wort des Jahres ja Staunen und Ehrfurcht. Es darf sich noch sortieren....

 
 
 

Kommentare


bottom of page