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Regenerative Positive Psychologie

Wusstet ihr, dass die VIA-Klassifikation, die wir heute primär als Taxonomie von Charakterstärken nutzen, ursprünglich stärker auf Werte ausgerichtet war? Nicht umsonst steht VIA für Values in Action.

An eine Rückbesinnung auf diese Werte knüpft die Regenerative Positive Psychologie nach Michael F. Steger an: Sie erweitert die stark individual-zentrierte, extraktive Perspektive auf Wohlbefinden um eine systemische, additive Dimension. Dann geht es nicht mehr nur darum, was ich aus einem System ziehen ka

nn, sondern auch darum, wie ich meine Werte in Handlung bringen und etwas beitragen kann – zur Natur, zur Gesellschaft, zu meiner Umwelt. Diesen wertvollen Perspektiv-Wechsel habe ich zum DGPP Summit am 2. Mai aus deiner, liebe Judith #Prof. Dr. Judith Mangelsdorf, Keynote zur "regenerativen Positiven Psychologie" mitgenommen. Seither denke ich viel darüber nach. Wie kann ich mich einerseits gut um mich selbst kümmern, im Sinne von Selbstfürsorge, und andererseits zurückgeben. Tatsächlich hebe ich seither einmal mehr Müll vom Bürgersteig oder wo auch immer auf. Nicht dass ich das vorher nicht auch schon da und dort gemacht habe, aber die Bewusstwerdung dieser regenerativen Komponente lässt mich diesbezüglich noch wacher sein. Was kann ich wo oder wem oder wann zurückgeben? Wie kann ich einen Ort ein klein wenig besser oder schöner zurücklassen als ich ihn vorgefunden habe? Das fühlt sich gut an.


Und ihr so? Was machen diese Gedanken mit euch?

 
 
 

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